Fränkisches Schichtstufenland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

           

 

 START

 

 Aktuelles + Einführung

 

 Galerie

 Erdgeschichte Region

 Download

 Glossar: Was ist Geologie?

 

 NHG Veranstaltungen

 Impressum + Kontakt

 

 

 

 

 

Download

 

Hier finden Sie Informationsmaterial zum Fränkischen Schichtstufenland insgesamt sowie zu den besonders interessanten Schlüsselgebieten und -punkten der Region.

Es ist vorgesehen, in näherer Zukunft allgemein verständliche Führer zu den Schlüsselgebieten und zu besonderen Themen der Region zu erarbeiten und diese hier zum Download zur Verfügung zu stellen. Diese Führer sind die zentrale Aufgabe des Projekts "GeoRegion Franken" - die Umsetzung dieser aufwendigen Arbeiten wird allerdings ohne finanzielle Unterstützung nur bruchstückhaft und langsam erfolgen können. Wenn Sie das Projekt unterstützen wollen, kontaktieren Sie bitte die Projektleitung oder schreiben Sie sich bitte an:

info@georegion-franken.de

 

Bis die ersten Führer erarbeitet sind, werden bereits Hintergrundinformationen und spezielle wissenschaftliche Arbeiten zur GeoRegion gesammelt und zur Verfügung gestellt.

 

Eine Suche nach Schlüsselgebieten und -punkten ist auch in der Kartenübersicht möglich.

>> Kartenübersicht

 

 

 

Hintergrund-Informationen

 

Die Erdgeschichte der Region - Grundzüge aus aktueller Perspektive

Der Artikel gibt eine Einführung in die Geologie Nordbayerns. Er erschien im Jahr 2004 in den Jahresmitteilungen der NHG Nürnberg und ist noch immer aktuell, Autor ist Gottfried Hofbauer. Der Text sollte auch für geologische Einsteiger und Schüler (höhere Jahrgänge) verständlich sein.    

>> Download (ca. 11 MB)

 

 

Regnitztal

Das Regnitztal ist für Fremde ein nicht leicht zu entschlüsselndes Namens-Puzzle: Schwäbische und Fränkische Rezat sind die Quellflüsse - ab ihrer Vereinigung bei Georgensgmünd heisst der Fluss Rednitz. In Fürth nimmt die Rednitz die Pegnitz auf: erst ab da wird der Fluß Regnitz genannt.

Als wäre das nicht schon genügend kompliziert....  Aber Geologen haben schon seit langem Zeugnisse dafür gefunden, dass die Regnitz einst nach Süden geflossen ist: Zwischen Erlangen und Treuchtlingen kann man zahlreich Flussgerölle finden, die in ihrer Eigenart nur aus dem Frankenwald stammen können. Weil die Regnitz also einst aus dem heutigen Obermain-Gebiet nach Süden floss, wird diese frühe Süd-Regnitz häufig auch Urmain genannt. Andere Autoren sprechen gar von einem Moenodanuvius - also "Main-Donau-Fluss".

Die Umkehr der Abfluss-Richtung wurde durch den Main verursacht, der seine früheren Quellgebiete im Schweinfurter Raum zunehmend ausdehnte und dabei Flüsse, die nach Süden zur Donau liefen, an sich riss. Diese Anzapfung der Regnitz durch den Main wurde durch Verstellungen der Landoberfläche begünstigt.

Ein geologische Kalkulationl kommt zu dem Ergebnis, dass die Landschaft im Süden - im Bereich der Südlichen Frankenalb um Donauwörth bis Treuchtlingen - vor einigen Millionen Jahren um 160-200 m gegenüber der im Osten noch immer zur Donau fliessenden Naab gehoben wurde. Weil diese Ost-West-Hebung aber das Tal der Süd-Regnitz nicht in seiner ganzen Länge gleichmässig erfasste, sondern im Süden viel stärker als im Norden zur Wirkung kam, folgte damit zugleich eine Verstellung entlang des Nord-Süd verlaufenden Regnitztals. Von Treuchtlingen gesehen, war die Hebung nach Norden um so viel geringer, dass am Ende der Unterlauf (bei Treuchtlingen) höher als ihr Tal etwa bei Nürnberg oder Bamberg zu liegen kam.

Eine wissenschaftliche Behandlung dieses Themas kann in dem Beitrag "Jungtertiäre Talverschüttung und tektonische Verstellung entlang des Regnitz-Rezat-Tals" (Hofbauer 2012) nachgelesen werden.

>> Link

>> Kartenübersicht

 

Das Thema der Laufumkehr der Regnitz spielt auch eine Rolle bei der Entstehung der Zeugenberge um Neumarkt. In dem unten angegebenen Beitrag zu den Zeugenbergen findet man eine Rekonstruktion der früheren Wassescheiden zwischen Sulz, Vorderer und Hintererer Schwarzach, Thalach und Anlauter gegenüber der Regnitz in der Zeit, als diese noch dan Süden lief.

>> Zeugenberge bei Neumarkt

 

 

        

Schlüsselgebiete / -punkte

 

Ehrenbürg (im Volksmund "Walberla")

 

*** Die Ehrenbürg ist aufgrund ihrer landschaftlichen Lage, ihres Formenschatzes und der geologischen Struktur eines der interessantesten Ziele im Fränkischen Schichtstufenland überhaupt.

 

Ein Anleitung zu geologischen und vorgeschichtlichen Beobachtungen der Ehrenbürg und ihrer unmittelbaren Umgebung ist in Vorbereitung

 

Die Ehrenbürg (das "Walberla"): Aspekte zur Entstehung eines Zeugenbergs vor der Nördlichen Frankenalb (Fränkisches Schichtstufenland

>> Link

>> Kartenübersicht

 

 

 

Neumarkt: Zeugenberglandschaft um Neumarkt

 

*** In der Zeugenberglandschaft um Neumarkt kann man die unterschiedlichsten Formen finden: Plateaus wie den Dillberg oder den Buchberg, die auf ihrer Hochfläche noch Weißen Jura erhalten haben - Berge, an denen der Weiße Jura schon fehlt, so dass der Braune Jura kuppenförmige Gipfel bildet (Sulzbürger Berge, Staufer Berg) - oder gar schon bis auf den Schwarzen Jura abgetragene Gipfel wie der Möninger Berg.

Wieso gibt es um Neumarkt so viele Zeugenberge? Und wie sind sie entstanden? Dazu gibt es einen längeren Artikel in "Natur und Mensch", den von der NHG Nürnberg herausgegebenen Jahresmitteilungen (2011).

 

>> Download "Die Zeugenberge bei Neumarkt" (NHG Jahresmitteilungen 2011)

>> Kartenübersicht

 

 

Oberleinleiter: Schichtstufenland-Dynamik, Karst und Vulkanreste

 

***  In der um Oberleinleiter gelegenen Landschaft lassen sich spektaluläre Karstformen (Trockental. Leinleiterquelle, Tummler) und die beginnende Auflösung der Weißjurahochfläche beobachten. Dazu sind die Zeugnisse eines alten Vulkans erhalten: auf der heute verkarsteten Hochfläche wurde in erdgeschichtlicher Vergangenheit ein Maarkrater ausgesprengt.

Eine zusammenfassende Einführung zu den vielfältigen Erscheinungen um Oberleinleiter ist gegenwärtig leider noch nicht vorhanden.


Der Vulkan von Oberleinleiter: Zeugnisse eines Maars in der Nördlichen Frankenalb (G. Hofbauer und Mitarbeiter) -
populärwissenschaftliche Version.

>> Link

>> Kartenübersicht

 

Der Vulkan von Oberleinleiter: Zeugnisse eines Maars in der Nördlichen Frankenalb (G. Hofbauer und Mitarbeiter) -  Fachversion, zuerst veröffentlicht in den Jahresmitteilungen der NHG Nürnberg 2008.

>> Download (ca. 3 MB)

>> Kartenübersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

2.

Geologische Karte mit Schlüsselpunkten

Die Karte zeigt nur Gebiete/Punkte, zu denen auf dieser Website bereits Informationen vorhanden sind.

  >> Hintergrundinformationen                 >> Schlüsselpunkte/-gebiete

 

 geopunkte schichtstufenland

 

  >> Hintergrundinformationen                  >> Schlüsselpunkte/-gebiete

 

 

 

 

 

 

.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

 

Nördliche Frankenalb Mittlere Frankenalb Südliche Frankenalb Meteoritenkrater Nördlinger Ries Ehrenbürg (volkstüml. "Walberla") Oberleinleiter